Die Bahn jetzt

Anklicken bringt das Bild mit 230kB in groß Blick über die Bahn aus dem Fahrerstand

So sieht sie jetzt aus. Nach der halbjährigen Planungsphase und dem halben Jahr Bauzeit sah sie Ende November 2002 abgesehen von den jetzt langsam kommenden Ausschmückungen auch so aus. Nach diesem Aufwand mussten wir uns aber erstmal den Autos und vor allem natürlich dem Fahren widmen. Die knapp 1000 Mannstunden die da an Arbeit drin stecken mussten jetzt erstmal durch Fahren ausgeglichen werden. Das Einfahren probierten wir erstmal mit unseren 132ern mit Gummi und Moosgummireifen. Der Grip wollte sich nicht so wirklich einstellen. Mit Gummireifen war es gerade so akzeptabel und mit Moosgummis war es gut, solange man ausreichend schmierte. Dabei sah die Bahn aber schnell aus wie Sau und konstant bleiben wollte der Grip auch nicht. Dann sind wir auf Empfehlung von Dieter Jens auf Wieselreifen umgestiegen, was auch sehr gut passte, da wir zwischenzeitlich uns eigentlich fest für die 124er Größe entschieden hatten. Die Reifen kamen unseren Vorstellungen doch deutlich mehr entgegen: Geringer Verschleiß, keinerlei Haftmittel nötig, gute Optik, angenehmes Gripverhalten. Allerdings war der Grip immer noch nicht konstant. Also entschlossen wir uns doch endlich die vorhandene Orangenhaut der Lackierung abzuschleifen. Daher ergaben sich auch die hier und da vorkommenden weißen Flecken auf der Bahn: Angeschliffene Spachtelstellen :-). Seitdem ist alles konstant und die Bahn ist mit einmal feucht abwischen wieder top.

Aber jetzt erstmal für euch die Daten:

Und so sieht sie jetzt in Details aus

Links in der Ecke Hier in der Ecke muss natürlich landschaftlich noch viel getan werden, gerade oben in der kleinen Ecke.
Alleine durch die Entfernung zum Fahrerstand und die blöden Balken (aber irgendwie muss das Dach ja halten) keine einfache Ecke zu fahren. Zumindest der untere Bereich, er zieht sich nach der Einfahrt durch die Brücke sehr eng zu (von R 1,8m auf R 0,45m), macht es einem nicht leicht und man muss sehr präzise reinbremsen. Hier lohnt sich eine weiche Bremseinstellung.

Ausblick aus der linken Ecke Wenn man die schließende Kurve unten geschafft hat, dann darf man endlich vollgas über unsere längste 'Gerade' vollgas geben. 5,5m weitgehend gerade bzw. Radius ca. 19m erlauben mal kurzfristige Entspannung. Gerade in der Anfangszeit hatten wir aber noch Gripprobleme, so dass beim Einbremsen am Ende der Geraden auch die leichte Krümmung zum Schwänzeln der Autos führte. Nachdem wir dem Grip aber im Griff hatten ist auch das Schwänzeln weg.

Rundtribüne vor der Serpentine Diese Ecke ist die einzige, in der wir gestalterisch mehr Möglichkeiten haben, da die Bahn nunmal weitestgehend begehbar sein muss. Die Baumreihe wird noch vervollständigt und hier wird mit Sicherheit auch noch an Details gearbeitet. Infos zu den Landschaftsbauten findet ihr hier.

Seitenansicht der Serpentine Hier kann man prima die zu überwindenden Höhenunterschiede erkennen. Insgesamt sind es 50cm die die Autos von der untersten Ebene bis in die hintere rechte Ecke klettern müssen (hier im Bild links oben). Die Serpentine zeigte sich deutlich einfacher zu fahren als wir befürchteten. Selbst der engste Radius in der Serpentine (und auch Bahnweit) von 200mm für die innere Spur lässt sich in dieser Konfiguration recht angenehm fahren.

Rettungs-Heli vor der linken Tribüne Die Einfahrt in's Infield um den Rettungsheli (Revel-Bausatz in 1:32). Hier wird gerade um den Heli herum noch einiges kommen, Zäune etc.. Auch die Tribüne soll noch ein wenig eingezäunt werden.

Das schwierige Infield Das ist definitiv der anspruchsvollste Bereich in dem man auch sehr viel Zeit gut machen kann. Das Alpha (die obere Kombination aus einer engen öffnenden und dann eng schließenden Kurve mit 270 ) wäre wenn es insgesamt deutlich größer wäre richtig der Hammer. Dann könnte man sehr gut noch mal zwischenbeschleunigen. So ist es doch schon sehr fummelig. Das nach der Ausfahrt aus der Brücke folgende S ist allerdings gerade in der Kombination mit der folgenden großen öffnenden Kurve ein riesiger Spaßfaktor. Wenn die Reifen gut sind kann man herrlich herausbeschleunigen. Allerdings ist das S je noch Spur sehr unterschiedlich und nicht leicht.

Der Fahrerstand Für mehr als 3 Spuren wäre schon wegen der Platzverhältnisse im Fahrerstand keine Möglichkeit gewesen. Aber dafür reichts genau. Es sei denn Gino muss wiedermal zwischen den zwei Riesen Fabian und Falkmar stehen :-). Sonst ist die Einrichtung der Fahrerplätze auch für diese besonderen Verhältnisse recht ergonomisch gelungen.

Hier zeigt sich dann wer wirklich schnell ist Bei dem Platz für Rechner und Monitor war praktischer Weise noch genug Platz für den Getränkekühlschrank :-)


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